Klientenbezogene Integrationsarbeit

steht an erster Stelle

Caritas-Jugendmigrationsdienst stellt Jahresbericht vor

9.4.2019 | Der Jugendmigrationsdienst (JMD) im Caritasverband Rhein-Mosel-Ahr e.V. richtet seine Angebote an alle jungen Menschen mit Migrationshintergrund von 12 bis 26 Jahren und erfüllt damit die Zielvorgabe der Initiative JUGEND STÄRKEN des BMFSFJ, nämlich Integrationschancen zu erhöhen und für mehr Chancen- gerechtigkeit und Partizipation zu sorgen. Gleichzeitig beraten und unterstützen die Mitarbeiterinnen des JMD auch Ehrenamtliche und Multiplikatoren, also Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen in Schulen, Vereinen, Verbänden, Kirchengemeinden und Institutionen, wenn es um migrationsspezifische Fragen geht. Auf dem Foto (von links): Franziska Marin, Ania Sikkes, Ruth Fischer und Sonja Lauterbach vom Jugend- migrationsdienst (JMD) im Caritasverband Rhein-Mosel-Ahr e.V. sind die Ansprechpartnerinnen für junge Menschen mit Migrationshintergrund im Kreis Ahrweiler, in der Stadt Mayen sowie in den Verbands- gemeinden Maifeld, Mendig und Vordereifel. Jetzt hat der JMD Rhein-Mosel-Ahr seinen Jahresbericht 2018 vorgestellt. Mit Mayen, dem Kreis Ahrweiler und den Verbandsgemeinden Maifeld, Mendig und Vordereifel betreut der JMD ein flächenmäßig großes und teilweise dünn besiedeltes Gebiet. Einige der 125 Gemeinden verfügen über wenig Infrastruktur und sind nicht optimal mit dem öffentlichen Personennahverkehr zu erreichen. Der ländliche Raum ver- langt einen dezentralen Arbeitsansatz; und so bieten die Mitarbeiterinnen neben der Präsenz in der JMD-Zentrale – dem Caritas-Mehrgenerationenhaus St. Matthias in Mayen – regelmäßig Sprechzeiten in Ahrweiler, Adenau, Bad Breisig, Bad Neuenahr und in Sinzig an. Im vergangenen Jahr wurden so 492 junge Menschen mit Migrationshintergrund aus 42 verschiedenen Ländern erreicht, wobei Personen aus Syrien immer noch die größte Gruppe bilden. Da die Flucht für Frauen gefährlicher ist, kamen mehr Männer nach Deutschland, was sich auch in der Statistik des JMD widerspiegelt: 63_Prozent Männer gegenüber 37 Prozent Frauen. 42 Ehrenamtliche und drei Praktikantinnen unterstützten 2018 die Arbeit des JMD. Wichtig bleibt die Begleitung der erfahrenen Ehrenamtlichen, die in Einzelfällen individuell beraten werden und in Reflexionsgruppen die Möglichkeit zum Austausch haben. 86 Prozent der vom JMD Betreuten haben einen Flüchtlingshintergrund und in vielen Fällen auch Traumatisches erlebt. Die, die dadurch krank geworden sind, konnte der JMD zur Diagnostik und Therapie ins Psychosoziale Zentrum für Flüchtlinge des Caritasverbandes vermitteln. Die Betätigungsfelder der JMD-Mitarbeiterinnen sind vielfältig. Im Case-Management war es 2018 neben der Einzelfall-Beratung und Krisen- interventionen wieder möglich, mit etwa einem Viertel der jungen Migrantinnen und Migranten auch planerisch zu arbeiten, wobei die Erstversorgung neu Zugewanderter weiterhin erste Priorität hat. 26 Gruppenangebote gab es in diesem Zeitraum, dazu zählen neben dem Schwer- punkt sozialpädagogische Begleitung von Jugendintegrationskursen auch inter- kulturelle Trainings, Vorträge und Referate. Über einen sozialraumorientierten Arbeitsansatz und die Mitarbeit in Arbeits- kreisen, Teams und Gremien sind die JMD-Mitarbeiterinnen in den jeweiligen Gebietskörperschaften gut vernetzt und können so an den Ressourcen der Lebensräume ihrer Betreuten bei Bedarf anknüpfen. Für das JMD-Mentorenprojekt InContact standen im vergangen Jahr 17 Ehren- amtliche zur Verfügung, die jungen Zugewanderten jeweils zwei Wochenstunden schenkten, eine individuelle Förderung – z.B. zusätzliche Deutschförderung oder Nachhilfe in Schulfächern wie Geschichte, Mathematik oder Englisch. 2018 gab es im JMD-Team eine Änderung, als Eva Pestemer nach fast 18 Jahren innerhalb des Verbandes wechselte und Franziska Marin das Team um Ruth Fischer, Sonja Lauterbach und Ania Sikkes ergänzte. Den Jahresbericht gibt es als Download HIER auf dieser Homepage.

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Integrationsarbeit steht an

erster Stelle

Caritas-Jugendmigrationsdienst

stellt Jahresbericht vor

9.4.2019 | Der Jugendmigrationsdienst (JMD) im Caritasverband Rhein-Mosel-Ahr e.V. richtet seine Angebote an alle jungen Menschen mit Migrationshintergrund von 12 bis 26 Jahren und erfüllt damit die Ziel- vorgabe der Initiative JUGEND STÄRKEN des BMFSFJ, nämlich Integrationschancen zu erhöhen und für mehr Chancengerechtigkeit und Partizipation zu sorgen. Gleichzeitig beraten und unterstützen die Mitarbeiterin- nen des JMD auch Ehrenamtliche und Multiplikatoren, also Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen in Schulen, Vereinen, Verbänden, Kirchengemeinden und Institutionen, wenn es um migrations- spezifische Fragen geht. Auf dem Foto (von links): Franziska Marin, Ania Sikkes, Ruth Fischer und Sonja Lauterbach vom Jugend- migrationsdienst (JMD) im Caritasverband Rhein-Mosel- Ahr e.V. sind die Ansprechpartnerinnen für junge Menschen mit Migrationshintergrund im Kreis Ahrweiler, in der Stadt Mayen sowie in den Verbandsgemeinden Maifeld, Mendig und Vordereifel. Jetzt hat der JMD Rhein-Mosel-Ahr seinen Jahresbericht 2018 vorgestellt. Mit Mayen, dem Kreis Ahrweiler und den Verbands- gemeinden Maifeld, Mendig und Vordereifel betreut der JMD ein flächenmäßig großes und teilweise dünn besiedeltes Gebiet. Einige der 125 Gemeinden verfügen über wenig Infrastruktur und sind nicht optimal mit dem öffentlichen Personennahverkehr zu erreichen. Der ländliche Raum verlangt einen dezentralen Arbeitsansatz; und so bieten die Mitarbeiterinnen neben der Präsenz in der JMD-Zentrale – dem Caritas- Mehrgenerationenhaus St. Matthias in Mayen – regelmäßig Sprechzeiten in Ahrweiler, Adenau, Bad Breisig, Bad Neuenahr und in Sinzig an. Im vergangenen Jahr wurden so 492 junge Menschen mit Migrationshintergrund aus 42 verschiedenen Ländern erreicht, wobei Personen aus Syrien immer noch die größte Gruppe bilden. Da die Flucht für Frauen gefährlicher ist, kamen mehr Männer nach Deutschland, was sich auch in der Statistik des JMD widerspiegelt: 63_Prozent Männer gegenüber 37 Prozent Frauen. 42 Ehrenamtliche und drei Praktikantinnen unterstützten 2018 die Arbeit des JMD. Wichtig bleibt die Begleitung der erfahrenen Ehrenamtlichen, die in Einzelfällen individuell beraten werden und in Reflexionsgruppen die Möglichkeit zum Austausch haben. 86 Prozent der vom JMD Betreuten haben einen Flüchtlingshintergrund und in vielen Fällen auch Traumatisches erlebt. Die, die dadurch krank geworden sind, konnte der JMD zur Diagnostik und Therapie ins Psychosoziale Zentrum für Flüchtlinge des Caritasverbandes vermitteln. Die Betätigungsfelder der JMD- Mitarbeiterinnen sind vielfältig. Im Case-Management war es 2018 neben der Einzelfall-Beratung und Krisen- interventionen wieder möglich, mit etwa einem Viertel der jungen Migrantinnen und Migranten auch planerisch zu arbeiten, wobei die Erstversorgung neu Zugewander- ter weiterhin erste Priorität hat. 26 Gruppenangebote gab es in diesem Zeitraum, dazu zählen neben dem Schwer- punkt sozialpädagogische Begleitung von Jugendintegrationskursen auch inter- kulturelle Trainings, Vorträge und Referate. Über einen sozialraumorientierten Arbeitsansatz und die Mitarbeit in Arbeits- kreisen, Teams und Gremien sind die JMD- Mitarbeiterinnen in den jeweiligen Gebiets- körperschaften gut vernetzt und können so an den Ressourcen der Lebensräume ihrer Betreuten bei Bedarf anknüpfen. Für das JMD-Mentorenprojekt InContact standen im vergangen Jahr 17 Ehrenamtliche zur Verfügung, die jungen Zugewanderten jeweils zwei Wochenstunden schenkten, eine individuelle Förderung – z.B. zusätzliche Deutschförderung oder Nachhilfe in Schul- fächern wie Geschichte, Mathematik oder Englisch. 2018 gab es im JMD-Team eine Änderung, als Eva Pestemer nach fast 18 Jahren innerhalb des Verbandes wechselte und Franziska Marin das Team um Ruth Fischer, Sonja Lauterbach und Ania Sikkes ergänzte. Den Jahresbericht gibt es als Download HIER auf dieser Homepage.