„Unser Beirat ist Deine Stimme“

Infoveranstaltung im Mehrgenerationenhaus warb für

Aktivität im Beirat für Migration und Integration

28.8.2019 | 40 Interessierte, Zugewanderte und Mayener, waren zum „Café inter- national“ ins Caritas-Mehrgenerationenhaus St. Matthias nach Mayen gekommen. Denn im Café CaTI ging es um ein politisches und für die Demokratie wichtiges Thema: die Beiratswahlen am 27. Oktober in Rheinland-Pfalz. Foto: Caritas Auch in Mayen können alle wählen und sich für die Wahl aufstellen lassen, egal ob sie Einheimische, ausländische Einwohner, Staatenlose, Eingebürgerte, Spät- aussiedler oder Einwohnerinnen und Einwohner mit ausländischer Staats- angehörigkeit, sogenannte Doppelstaatler, sind. Beiräte setzen auf eine stärkere Einbeziehung von Migrantinnen und Migranten in die kommunale Politik und suchen Kandidatinnen und Kandidaten. Mehr Demokratie will die Stadt Mayen für seine Bürgerinnen und Bürger. So hatten Oliver Tiwi vom Sozialamt und Streetworkerin Sarah Sondermann vom Jugendhaus sowie Caritas-Mitarbeiterin Eva Pestemer vom Migrationsdienst und Caritas-Mit- arbeiter Emad Girgis, Gemeinsam Aktiv und MGH, diese Veranstaltung organisiert. Zugewanderte Menschen sollen auch in Mayen mehr Möglichkeiten der politischen Teilhabe erhalten. Foto: Caritas Gleich zu Beginn freute sich Eva Pestemer, auch Thomas Schroeder, den 3. Bei- geordneter der Stadt Mayen, begrüßen zu können. Thomas Schroeder verdeut- lichte, wie sehr die Stadt das Anliegen unterstützt, bei der anstehenden Wahl eine kompetente Vertretung zu bekommen, die die Wünsche und Sorgen Zugewanderter kennt und vorträgt. So bemüht sich die Stadt bereits seit 2014, eine Liste mit Kandidatinnen und Kandidaten zu erstellen. Mit Zeynep Begen, Landkreisvorsitzende des Beirats für Migration und Integration (BMI), war für dieses „Café international“ eine kompetente Referentin gewonnen worden. Als Fachfrau sprach Zeynep Begen von ihren persönlichen Erfahrungen, die sie als in Deutschland geborenes Kind türkischer Migranten gemacht hat. Und sie erzählte von ihrem politischen Weg zur Vorsitzenden des Beirates und wie sie ehrenamtliche Beigeordnete in Bendorf wurde. Aufrüttelnd auch ihr Appell: „Unser Beirat ist Deine Stimme. Die Mitarbeit im Beirat ist eine gute Möglichkeit mit zu mischen und sich in die Gesellschaft zu integrieren.“ Für alle, die als Kandidatin oder Kandidat im Beirat mitmischen möchten, bot sich Oliver Tiwi vom Sozialamt Mayen als Ansprechpartner an. Foto: Caritas Der Nachmittag gab den konzentrierten Zuhörern Gelegenheit, mitzureden und eigene Fragen zu stellen. „Ich will aktiv sein“, so ein Besucher, der sich mit einigen anderen spontan für eine gemeinsame internationale Liste meldete. Als „Zugabe“ spendierte Zeynep Begen Kulinarisches vom Beirat des Kreises, während die Stadt Mayen alle Getränke beisteuerte. So konnten die Gäste vom ehrenamtlichen Team des „Café international“ bestens versorgt werden. Eine gute Gelegenheit, über den Beirat und seine politische Arbeit ins Gespräch zu kommen. Durchgeführt werden konnte diese sehr erfolgreiche Veranstaltung dank der guten Vernetzung und Zusammenarbeit von Kreis BMI, Caritas, MGH, Netzwerk Flücht- lingshilfe im Raum Mayen, Stadt Mayen und Kreisverwaltung Mayen-Koblenz. Weitere Informationen: beiratswahlen.agarp.de/downloads

„Unser Beirat ist Deine Stimme“

Infoveranstaltung im

Mehrgenerationenhaus warb für

Aktivität im Beirat für Migration

und Integration

28.8.2019 | 40 Interessierte, Zugewanderte und Mayener, waren zum „Café inter- national“ ins Caritas-Mehrgenerationenhaus St. Matthias nach Mayen gekommen. Denn im Café CaTI ging es um ein politisches und für die Demokratie wichtiges Thema: die Beiratswahlen am 27. Oktober in Rheinland- Pfalz. Foto: Caritas Auch in Mayen können alle wählen und sich für die Wahl aufstellen lassen, egal ob sie Einheimische, ausländische Einwohner, Staatenlose, Eingebürgerte, Spätaussiedler oder Einwohnerinnen und Einwohner mit ausländischer Staatsangehörigkeit, sogenannte Doppelstaatler, sind. Beiräte setzen auf eine stärkere Einbeziehung von Migrantinnen und Migranten in die kommunale Politik und suchen Kandidatinnen und Kandidaten. Mehr Demokratie will die Stadt Mayen für seine Bürgerinnen und Bürger. So hatten Oliver Tiwi vom Sozialamt und Street- workerin Sarah Sondermann vom Jugend- haus sowie Caritas-Mitarbeiterin Eva Pestemer vom Migrationsdienst und Caritas- Mitarbeiter Emad Girgis, Gemeinsam Aktiv und MGH, diese Veranstaltung organisiert. Zugewanderte Menschen sollen auch in Mayen mehr Möglichkeiten der politischen Teilhabe erhalten. Foto: Caritas Gleich zu Beginn freute sich Eva Pestemer, auch Thomas Schroeder, den 3. Beigeord- neter der Stadt Mayen, begrüßen zu können. Thomas Schroeder verdeutlichte, wie sehr die Stadt das Anliegen unterstützt, bei der anstehenden Wahl eine kompetente Vertretung zu bekommen, die die Wünsche und Sorgen Zugewanderter kennt und vorträgt. So bemüht sich die Stadt bereits seit 2014, eine Liste mit Kandidatinnen und Kandidaten zu erstellen. Mit Zeynep Begen, Landkreisvorsitzende des Beirats für Migration und Integration (BMI), war für dieses „Café international“ eine kompetente Referentin gewonnen worden. Als Fachfrau sprach Zeynep Begen von ihren persönlichen Erfahrungen, die sie als in Deutschland geborenes Kind türkischer Migranten gemacht hat. Und sie erzählte von ihrem politischen Weg zur Vorsitzenden des Beirates und wie sie ehrenamtliche Bei- geordnete in Bendorf wurde. Aufrüttelnd auch ihr Appell: „Unser Beirat ist Deine Stimme. Die Mitarbeit im Beirat ist eine gute Möglichkeit mit zu mischen und sich in die Gesellschaft zu integrieren.“ Für alle, die als Kandidatin oder Kandidat im Beirat mit- mischen möchten, bot sich Oliver Tiwi vom Sozialamt Mayen als Ansprechpartner an. Foto: Caritas Der Nachmittag gab den konzentrierten Zuhörern Gelegenheit, mitzureden und eigene Fragen zu stellen. „Ich will aktiv sein“, so ein Besucher, der sich mit einigen anderen spontan für eine gemeinsame internationale Liste meldete. Als „Zugabe“ spendierte Zeynep Begen Kulinarisches vom Beirat des Kreises, während die Stadt Mayen alle Getränke beisteuerte. So konnten die Gäste vom ehrenamtlichen Team des „Café inter- national“ bestens versorgt werden. Eine gute Gelegenheit, über den Beirat und seine politische Arbeit ins Gespräch zu kommen. Durchgeführt werden konnte diese sehr erfolgreiche Veranstaltung dank der guten Vernetzung und Zusammenarbeit von Kreis BMI, Caritas, MGH, Netzwerk Flüchtlingshilfe im Raum Mayen, Stadt Mayen und Kreis- verwaltung Mayen-Koblenz. Weitere Informationen: beiratswahlen.agarp.de/downloads